26. Treffen: Herbstbrunch

26. Treffen: Herbstbrunch

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Hilflosigkeit ist keine Strategie.

Im Mittelpunkt des traditionellen Herbstbrunches stand dieses Mal der Vortrag von Ahmad Mansour zum Thema: „Hilflosigkeit ist keine Strategie. Wie gehen wir mit islamistischem Terror um? Und was macht uns optimistisch?“ Durch seinen bemerkenswerten Lebenslauf bringt der Berliner eine besondere Expertise auf dem Gebiet mit: Denn als Jugendlicher tendierte Mansour selbst zur radikal- islamischen Bewegung, wandelte sich aber in seinen 10 Jahren in Deutschland zum Aktivisten für Demokratie, Gleichberechtigung und ein friedliches Zusammenleben. Als solcher berät er Politiker, das Landeskriminalamt Berlin oder aber verunsicherte Eltern, tritt in Talkshows auf und verfasste den Bestseller „Generation Allah“. 2016 wurde er als „Botschafter für Demokratie und Toleranz“ von der Bundeszentrale für politische Bildung ausgezeichnet.

Er fordert von Deutschland eine klare Haltung gegenüber denen, die Gesetze brechen oder illegal hier sind. Es geht nicht um Kuschelkurse sondern um klare Ziele. Ahmad Mansour ist optimistisch, dass die gewaltigen gesellschaftlichen, kulturellen und ökonomischen Herausforderungen durch die Migration zu bewältigen sind. In Zeiten von Terrorbekämpfung einerseits und der Integration hunderttausender Menschen andererseits brauche es Politiker, die Verantwortung übernehmen und schlüssige Konzepte vorlegen. Der Islamismus-Experte unterstreicht, dass vor allem digitale Sozialarbeit geleistet werden müsse, um die Radikalisierung junger Menschen durch soziale Medien zu unterbinden. Auch Aufklärungsarbeit in Schulen sei an dieser Stelle von hoher Bedeutung. Zudem sei es wichtig zu evaluieren, welche Projekte gute Ergebnisse liefern und diese systematisch auszubauen.

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